Ein neuer Blog auf einer alten Domain

Die Domain habe ich im Jahr 2004 registriert der Grund dafür ist, sie trägt meine Namen. Das Thema Klarnamen hat sich bei dieser Domain erledigt. Wer die Person ist die diesen Blog betreibt ist deutlich: Bernd Overberg , die restlichen Informationen finden sich im Impressum. Denn wenn auch unbekannte Leser angesprochen werden, dann gilt der Blog als öffentlich und braucht zwangsläufig ein Impressum.

Blogger sollten „mit offenen Visier“ argumentieren

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) 2011

Ich habe jedoch keine Angst davor mein Visier hochzuklappen denn so kann ich deutlich besser und klarer sehen. Denn das was ich hier schreibe beruht auf Erlebnisse und Tatsachen die mich geprägt haben. Sicher es ist immer meine subjektive Sichtweise der Dinge die zu meinen Beiträgen führt aber sie soll den Leser zum nachdenken anregen. Nur wenn man sich darüber klar wird was in der Situation passiert dann kann sie zukünftig eine Veränderung auslösen.

Da ich den Beitrag hier veröffentlich kann ich analog zu einem bekannten Hersteller von nicht nur Kindernahrung sagen:

 „Dafür stehe ich mit meinem Namen.“

Claus Hipp

Hinter meinem Namen steht jedoch kein großes Familienimperium. Auch kann ich bisher nur auf einen Lebensweg zurückblicken der alles andere als gerade verlaufen ist doch um mit einer anderen bloggenden Angehörigen zu sprechen: “ Ich bin klar gekommen“ wenn auch mit sehr vielen Schrammen. Ich bin als Blogger ein Einzelkämpfer aber ich habe mich in meinem Leben schon so mancher Herausforderung gestellt.

Vor 10 Jahren habe ich von einem Tag auf den anderen vor der Herausforderung Pflege gestanden. Am Samstagabend waren wir gemeinsam mit Freuden feiernd auf dem Reiterball gewesen. Am Sonntagvormittag ist meine Frau aus dem Bett gefallen und war nicht ansprechbar. Am selben Tag bekam ich vom Arzt die Diagonse „Ihre Frau wird nicht mehr laufen können“ und „Ihre Frau wird nicht mehr sprechen können.“ Um die Tragweite dieser Sätze zu verstehen habe ich Jahre gebracht doch ich habe die Herausforderung angenommen.

Glauben Sie mir kein Wort – ich bin eine Angehörige!

Klappentext: Constanze Kleis „Sterben Sie bloß nicht im Sommer“

Seit 10 Jahren bin ich jedes Jahr als pflegender Angehöriger im Krankenhaus gewesen. In diesen Jahren habe ich neben meiner Frau auch meinen Vater gepflegt. Als Angehöriger hat man es nicht leicht bei Ärzten und Pflegern. Als Angehöriger ist man unwissend, keine ausgebildete Fachkraft und vor allem parteiisch. Als ich mir die Zeit genommen, meinen Vater morgens um sieben im Krankenhaus bei der großen Morgentoilette zu unterstützen, hat mich die Oberschwester gefragt, warum ich das mache? Meine Antwort: „Weil ich wissen will, was zu machen ist, wenn es aus dem Krankenhaus entlassen wird.  

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